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Bundesweiter Pflanzwettbewerb startet trotz Corona-Krise

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Die Gartensaison ist da und mit ihr eine Vielzahl von Möglichkeiten, (Wild-)bienen & Co. zu unterstützen. Zum Beispiel kann jede und jeder triste Flächen in ein Blütenmeer verwandeln. Neuen Lebensraum und Nahrungsangebote für die Bestäuberinsekten zu schaffen ist auch in diesem Jahr sehr wichtig. Die Initiative Die Region Lüneburg summt!, Partner von Deutschland summt!, ruft daher alle Einwohner im Landkreis Lüneburg auf, beim bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen“ mitzumachen. Schon seit 2017 ist die Region Lüneburg mit dabei.

Teilnahmebedingungen gelockert

Interessierte Personen finden unter www.wir-tun-was-fuer-bienen.de alle Details zum Wettbewerb. Wer teilnehmen möchte, reicht vom 1. April bis zum 31. Juli 2020 Fotos und Berichte zu seiner Aktion ein. Aufgrund der aktuellen Situation hat die Stiftung für Mensch und Umwelt, Initiatorin des Wettbewerbs, die Teilnahmebedingungen gelockert: Gartenfreunde dürfen nun in allen acht Kategorien auch als Einzelperson (anstatt wie sonst als Gruppe) teilnehmen. Aber auch kleinere Gruppen, und besonders Familien, können draußen im Garten ganz gut Abstand halten und dennoch Zeit miteinander verbringen.
Es winken Geldpreise im Wert von bis zu 400 Euro, Änderungen nicht ausgeschlossen: „Wenn wir besonders viele fleißige Gärtner in nur wenigen Kategorien sehen, werden wir die Vergabe der Preise entsprechend anpassen. Da müssen wir jetzt einfach abwarten, wie sich das Teilnehmerfeld gestaltet und am Ende möglichst gerecht verteilen.“, so Dr. Corinna Hölzer, Initiatorin des bundesweiten Pflanzwettbewerbs.

Mitmachen, so gut es in diesen Zeiten geht!

Dieses ist zweifelsohne ein Ausnahmejahr. „Wir wissen, dass die aktuellen Bedingungen eine zusätzliche Herausforderung für alle Teilnehmenden sind. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Beitrag, den die Menschen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg beim Wettbewerb einreichen.“, so Dr. Olaf Anderßon.

Die 7-köpfige Jury bewertet Neupflanzungen und Umgestaltungen, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten legt. Weitere Punkte vergibt sie für das Anlegen von Strukturen, wie Trockenmauern und Totholzhaufen. Auch die „Strahlkraft“ der Projekte beurteilt sie. Dies können zum Beispiel Pressearbeit, Eröffnungsfeiern, Mitmach-Aktionen und Informationsveranstaltungen sein. Natürlich dieses Mal unter anderen Vorzeichen: kleiner und mit Mundschutz, verbreitet über soziale Medien anstatt gemeinsam vor Ort. Mit Kreativität können in diesen Zeiten die digitalen Medien helfen, Menschen zusammen zu bringen und dennoch weiterhin für sich selbst und für Bienen, Vögel & Co. die so wichtigen Naturräume zu schaffen!

Nachbarschaftsinitiative im Lüneburger Bezirk "Mittelfeld"

Vom // Initiative

Das Thema "Bienensterben" ist nun schon länger in aller Munde und Menschen in der Lüneburger Ringstraße sind dazu aktiv geworden.

Nach einem Stadtteilfest am 25. Mai 2019 haben sich aktive Anwohner zusammengetan und die Beete entlang der Parkplätze vor dem Meinekenhop mit gespendeten Stauden bepflanzt und Bienensaatgut des Bienenbürger e. V. ausgebracht. Die LüWoBau als Eigentümer der Flächen hatte dies genehmigt.

Die Beete standen schon kurze Zeit später in wunderbarer Blüte. Bis in den Herbst hinein ist es auch jetzt noch ein absoluter Blickfang zur Freude der dort lebenden Menschen. Es wurden Schilder aufgestellt, um auf die Nachbarschaftsinitiative aufmerksam zu machen, und sogar Regentonnen gemeinschaftlich kreativ bemalt, die an das Regenwassersystem angeschlossen werden sollen. Die Pflege wird auch in gemeinsamem Schaffen bewältigt und bringt so die Menschen in unmittelbarer Umgebung, aber auch aus anderen Stadtteilen zusammen.

Im Herbst-Mietermagazin der LüWoBau, welches an alle 2000+ Haushalte in Lüneburg verteilt wurde, ist über die Aktion berichtet worden. Auch wird die LüWoBau ab Frühjahr 2020 kostenlose Saatgut-Tütchen in ihrer Geschäftsstelle verteilen und auf Wunsch weitere Patenschaften genehmigen.

Die Teilnehmer der Initiative hoffen, dass ihre Aktion als Vorbild für weitere Stadtteile in Lüneburg dienen. Insbesondere richtet sich ihre Botschaft auch an die Stadt Lüneburg, dass möglichst viele Grünflächen bunter werden.

Unterschlupf für Frühstarter

Vom // Jetzt Lebensraum für Insekten schaffen

Die milden Temperaturen im Februar haben die ersten Bienen und Schmetterlinge ins Freie gelockt – und noch sind sie im Landkreis Lüneburg gut versorgt. „Die vielen Krokusse, Winterlinge und Haselnusskätzchen sind eine gute Nahrungsquelle für Insekten“, erklärt Ludwig Schwab vom Kreisimkerverein Lüneburg. „Wichtig ist aber, schon jetzt dem Nahrungsengpass im Sommer entgegenzusteuern und genügend Lebensraum für die Tiere zu schaffen.“ Ein geeigneter Unterschlupf kann je nach Insektenart unterschiedlich aussehen: Pelzbienen
beispielsweise legen ihre Eier vorzugsweise in Totholz. Wer also in seinem Garten Äste und Zweige locker aufeinanderlegt, bietet den Tieren Nistmöglichkeiten und Rückzugsort. Eine Alternative ist der
sogenannte Lesesteinhaufen. Hier werden Feldsteine möglichst an einer sonnigen Stelle zusammengetragen, um so Insekten wie Bienen und Grabwespen ein gutes Versteck zu sichern. „Für größere Pflanz- und Säh-Aktionen ist es noch zu früh“, sagt Imker Ludwig Schwab. „Dennoch kannsich jeder schon mal Gedanken darüber machen, ob in diesem Jahr vielleicht mehr insektenfreundliche Blumen einen Platz im Garten oder auf dem Balkon bekommen.“ Denn viele hochgezüchtete Blumen wie gefüllte Rosen bieten den Bienen keine Pollen. „Stattdessen sind Küchenkräuter wie Thymian, Bohnenkraut oder Oregano ideal für Insekten. Genauso Fetthenne, Aster oder Schneebeere.“
Im Rahmen der Initiative „Die Region Lüneburg summt“ begegnet der Landkreis Lüneburg mit verschiedenen Aktionen dem weltweiten Insektensterben. Zusätzlich hat sich das kreiseigene BENe-Projekt zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt und den Bestand von Blühpflanzen in der Region zufördern. So findet beispielsweise am 13. April 2019 die erste Pflanzenbörse in Amt Neuhaus auf dem Gelände am Haus des Gastes statt. Dort können alle Besucher heimische Blühpflanzen, Obstbäume und Kräuter kaufen und tauschen.

Besetzbare Kräuterspirale der Gartenphilosophin

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Die besetzbare Kräuterspirale der Gartenphilosophin

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Bodennistende Wildbienen: Wer kennt Koloniestandorte? Bitte melden!

Vom // Bienenwiesen

Sind Ihnen aktuelle Koloniestandorte bodennistender Wildbienen bekannt? Dies können ebene oder senkrechte offene Bodenstellen an meist süd- oder südostexponierten Wegrändern, Waldrändern, Böschungen etc. sein, aber auch Standorte im Siedlungsbereich.
Wenn dort aktuell „Flugbetrieb“ ist, würde der ehrenamtlich tätige Jann Wübbenhorst versuchen, kurzfristig dort vorbeizukommen, um die vorhandenen Arten zu bestimmen und den Standort in ein „Wildbienen-Nistplatz-Kataster“ aufnehmen.
Ziel ist es, bessere Kenntnis über die Verbreitung der Arten im Landkreis Lüneburg zu gewinnen und möglichst viele solcher Standorte langfristig zu bewahren (indem sie z.B. auch bei Planungen berücksichtigt werden).
 
Mitteilungen mit genauer Ortsangabe bitte senden an   Wildbienen-Nistplatz-Kataster  

Landkreis Lüneburg verschenkt Saatgutbeutel

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Die Zahl der Insekten ist in Deutschland in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen. Etwa die Hälfte der Wildbienenarten ist gefährdet.

Die meisten Pflanzen können sich ohne Insekten nicht vermehren, denn sie sorgen beim Bestäuben für den Erhalt der natürlichen Vielfalt und die Erträge vieler Kulturpflanzen: ohne Biene auch kein Obst…

Unterstützen Sie Honig- und Wildbienen in der Region Lüneburg durch das Anpflanzen heimischer Blumen und Sträucher. Die kostenlosen Saatgutbeutel erhalten Sie - so lange der Vorrat reicht - in er Infothek des Landkreises Lüneburg, Am Graalwall 4, 21335 Lüneburg.

 Der Landkreis Lüneburg verschenkt Blumensamen. Foto: LKLG

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Landkreis Lüneburg
Büro Landrat
Auf dem Michaeliskloster 4
21335 Lüneburg

Telefon: +49 4131 / 26-0